Der Massenbauer-Brief ist 10 Jahre alt

10 Jahre Massenbauer-Brief135 Ausgaben sind erschienen, über 1000 Seiten. Aber viel wichtiger als das ist, dass sich dieses Medium über 10 Jahre gehalten hat, obwohl es keinerlei Werbeeinnahmen generiert. Viel wichtiger, als die Zahl der Ausgaben und die geschriebenen Seiten ist auch, dass der Inhalt des Massenbauer-Briefes als monatlich erscheinendes Medium nun über eine sehr lange Zeit zurückverfolgt werden kann. Und da gibt es viele Prognosen, auf die ich durchaus stolz zurückblicken kann. Im nächsten Massenbauer-Brief werden wir einige davon präsentieren.

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Censeo Fonds

Censeo InvestmentfondsUnser Auftrag:

  • Erfahrung und analytische Kompetenz
  • Breite Streuung und überlegte taktische Fokussierung
  • Ertrag und Risiko im Einklang

Im Interesse unserer Anleger suchen wir Risiko und Ertrag von Wertpapierveranlagungen in Einklang zu bringen. Wir haben seit 2002 sehr gute Ergebnisse erzielen können. Zur kosten- und steueroptimalen Umsetzung unserer Vermögensverwaltungsideen setzen wir auch sehr spezialisierte Investmentfonds ein, die wir selbst verwalten.

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Märkte und Beeinflussung

Regulierung bewirkt den Nutzen Weniger - der Allgemeinheit nutzt sie nicht.Regulierung bewirkt den Nutzen Weniger - der Allgemeinheit nutzt sie nicht

Es ist nicht leicht über ein Thema zu schreiben, bei dem man Gefahr läuft als Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden. Tatsächlich ist es uns nicht darum Verschwörungen zu brandmarken. Wie immer, wenn wir uns Gedanken über den Devisen- und Kapitalmarkt machen, sind es die dahinterliegenden Prozesse und nicht so sehr die Kursbewegungen, die uns faszinieren.

Herr Massenbauer – was ist passiert?

Diese Frage wird mir in Gesprächen zuletzt immer öfter gestellt. Der Hintergrund der Frage ist einfach: „Sie haben doch in den letzten Jahren immer sehr negativ über die Lage und die Aussichten geschrieben/gesprochen – heute sehen Sie chancen und Gelegenheiten in einem viel stärkeren Ausmaß, als Sie die Gefahren ansprechen." Wahr ist, ich habe in den letzten vier Jahren von einer heraufdräuenden Schuldenkrise gesprochen. Tatsächlich war das Hintasten bis zum Platzen der Blase im Frühjahr 2007(!) von sehr geringer Risikowahrnehmung der Masse und der sogenannten Experten (von wenigen wie Dr. Jens Ehrhardt oder Dr. Marc Faber abgesehen) gekennzeichnet. Wir haben 2007 in zwei Ausgaben des Massenbauer-Briefs ausdrücklich auf diese Wahrnehmungsverzerrung hingewiesen.

Bedauerlich ist, dass nun auch jene Kollegen und wir einer Wand des Misstrauens und der Skepsis gegenüberstehen. Seit Jahresbeginn 2009 waren wir sehr positiv gestimmt, weil die massenweise Liquidität, die in die Systeme gepumpt wurde letztlich Wirkung entfalten musste. Dies war im Grunde selbstverständlich klar, wenn es auch niemand glauben wollte. Die Notenbanken wissen um die Wirkung ihrer Medizin. Sie musste schon deshalb wirken, weil alle die in Panik ihre Wertpapiere verkauften, nun nichts mehr haben, das sie verkaufen könnten. Weil es aber rund um den Globus Institutionen gibt, die investieren müssen, wirken sich schon relativ kleine Volumina, die im stark reduzierten Aktienmarktvolumen investiert werden kurssteigernd aus. Selbstverständlich fließt auch bei reichlich vorhandener Liquidität ausreichend Spekulationskapital an die Börsen. Damit ist ein starker Börsenverlauf kein Wunder, sondern lediglich selbstverständliche Folge von Tatsachen.

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